Fördern und Helfen
Drei für alle Fälle
Ein kompetentes Team kümmert sich um die vielfältigen Anliegen rund um den Förderverein, die per Mail, Telefon oder bei Veranstaltungen zahlreich hereinkommen.
Sie sind die „guten Seelen“ des Fördervereins der NRW-Stiftung und erste Ansprechpartnerinnen für Mitglieder. Wer eine E-Mail schreibt oder anruft, landet in vielen Fällen bei Maike Breidenbach, Katrin Maaß und Anke Birkmann-Klefisch. Sie arbeiten im Haus der Stiftungen in Düsseldorf und sind bei der NRW-Stiftung für den Förderverein tätig.
„Die Mitgliederbetreuung ist für mich eine sinnstiftende Tätigkeit“, sagt Maike Breidenbach, die vor drei Jahren zur Stiftung kam. Sie ist die erste Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Mitgliedschaft im Förderverein. Die meisten der vielen kleineren und manchmal größeren Anliegen erledigt sie im Handumdrehen. Die gesamten finanziellen Angelegenheiten des Fördervereins hat Anke Birkmann-Klefisch aus der Buchhaltung im Blick. Regelmäßig ist sie aber auch Ansprechpartnerin am Fördervereins-Telefon. Das macht sie gern, denn: „Wir haben es nämlich immer mit außerordentlich freundlichen und geduldigen Menschen zu tun.“
Manchmal geben die drei Frauen auch „digitale Nachhilfe“: Schritt für Schritt helfen sie den Mitgliedern dann, sich in das digitale Mitgliederportal einzuloggen und sich darin zurechtzufinden. Über das Portal gehen auch die Anmeldungen für die jährlichen Exkursionen ein, die Katrin Maaß federführend organisiert. Immer wieder ist sie auch selbst gerne als Begleiterin dabei. „So habe ich die Möglichkeit, viele unserer Mitglieder auch mal persönlich kennenzulernen.“ Groß ist oft die Überraschung bei den Teilnehmenden, „Frau Maaß vom Telefon“ plötzlich gegenüberzustehen, entsprechend herzlich ist dann der Austausch. „Unser Förderverein ist wirklich eine familiäre und starke Gemeinschaft!“, so Katrin Maaß.
Auch die Aufnahme neuer Menschen in den Förderverein fällt in den Bereich der Mitgliederverwaltung. „Ganz bequem kann man über unsere Internetseite beitreten“, rät Maike Breidenbach. Schon ab 30 Euro für Einzelpersonen und 35 für eine Familie – Paare und ihre minderjährigen Kinder – kann man dabei sein. Zum 40. Geburtstag der NRW-Stiftung in diesem Jahr erhalten zudem alle, die 1986 geboren sind, eine bis Ende 2026 beitragsfreie Mitgliedschaft geschenkt. Und: „Eine Mitgliedschaft kann man auch verschenken. Eine tolle Sache für Menschen, die ansonsten wunschlos glücklich sind“, so Maike Breidenbach.
Als Vereinsmitglied unterstützt man direkt die NRW-Stiftung. Denn der Förderverein gehört zu ihren wichtigsten Stützen. Bereits mehr als 8.500 Einzel- und Familienmitgliedschaften, 280 Vereine, knapp 100 Unternehmen und mehr als 300 Kommunen sind mit dabei.
Geschenkte Natur
Die NRW-Stiftung hat 14.000 Quadratmeter im Naturschutzgebiet Hetter-Millinger Bruch erhalten. Die Familie Groeneveld-Uitewaal schenkte ihr Grundstücke direkt an der niederländischen Grenze.


Seit ihrer Gründung vor 40 Jahren erwirbt die NRW-Stiftung Grundstücke überall im Land, um sie für den Naturschutz zu sichern. So weit, so bekannt. Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Freunde der Stiftung halten Augen und Ohren nach potenziellen Flächen offen. Manchmal kommt ein Flächenerwerb allerdings auf ungewöhnlichem Wege zustande, wie im Fall der niederländischen Familie Groeneveld-Uitewaal. Sie übertrug der Stiftung im vergangenen Jahr Wiesen im Naturschutzgebiet Hetter-Millinger Bruch bei Emmerich – als Geschenk.
Am Anfang stand ausgerechnet die deutsche Grundsteuerreform. Dank der landete im niederländischen Apeldoorn ein Schreiben im Briefkasten von Rosalia Groeneveld-Uitewaal mit der Bitte, eine Grundsteuererklärung einzureichen. Es ging um Grundstücke in Deutschland, direkt an der niederländischen Grenze. Hier war die Niederländerin aufgewachsen.
Der Hof der Uitewaals im gelderländischen Dorf Megchelen war zwar mit ringsum gelegenen Flächen schon vor Jahrzehnten verkauft worden, allerdings waren kleinere in Deutschland gelegene Grundstücke im Besitz der Erbin geblieben. Die beriet sich mit ihrer Familie und entschied, ihren im Naturschutzgebiet gelegenen Besitz in neue Hände zu geben. Eine Recherche von Nichte Dafne Vonk ergab, dass der NABU die Flächen in der Hetter betreut. Sie schrieb Susanne Klostermann vom Vorstand der NABU-Naturschutzstation an. Und die vermittelte den Kontakt zur NRW-Stiftung, die in der Hetter bereits im Besitz von gut 87 Hektar Flächen ist. 14.000 Quadratmeter kommen durch die Schenkung nun dazu.
Als die Formalitäten geregelt waren, trafen sich Vertreter der NRW-Stiftung und der Familie zu einem gemeinsamen Besuch der Fläche in Emmerich-Praest. Dabei bedankte sich Stiftungs-Geschäftsführer Stefan Ast ganz ausdrücklich bei Rosalia Uitewaal-Groeneveld und ihrer Familie für die wertvollen Flächen. „Das Gebiet Hetter-Millinger Bruch zählt zu den bedeutendsten Feuchtwiesengebieten der Unteren Rheinniederung und bietet Lebensraum für verschiedene Wiesenvögel wie die Uferschnepfe und den Kiebitz. Die seltenen Brutvögel sind stark gefährdet und finden an der Hetter sichere Brutplätze“, sagte er.
Die niederländische Familie wiederum zeigte sich froh, die Flächen in gute Hände geben zu können. „So kommen sie langfristig der Natur zugute“, so die Schenkerin, die nach dem Termin mit der NRW-Stiftung bereits weitere Besuche in der Hetter plante. Denn jedes Jahr im Frühling brüten Uferschnepfe und Co. auf den Wiesen. So sieht sie dann ganz konkret, wie die Fläche nahe ihrer alten Heimat künftig der Natur ein Zuhause bietet.
Ihre Fläche für den Naturschutz

Sie möchten selbst eine Fläche an die NRW-Stiftung spenden oder veräußern? Im persönlichen Gespräch loten wir gerne die Möglichkeiten aus.
Ihr persönlicher Kontakt:
Thomas Härtel
Abteilungsleiter Liegenschaften
thomas.haertel@nrw-stiftung.de
Telefon: 0211 4 54 85-47
Auf zwei Rädern durch NRW
Jedes Jahr im Sommer rollt die NRW-Radtour durch Nordrhein- Westfalen. In diesem Jahr geht es durchs Münsterland.
Ein bunter Pulk mit gut gelaunten Menschen auf zwei Rädern bewegt sich in jedem Sommer durch Nordrhein-Westfalen. Seit 15 Jahren rollt die NRW-Radtour durchs Land. Viele hundert Menschen sind jedes Mal dabei – viele von ihnen „Wiederholungstäter“ aus Überzeugung. Denn bei der viertägigen Freizeitfahrt herrscht eine Atmosphäre wie unter guten Freunden. Die Mitglieder des Fördervereins der NRW-Stiftung sind stets in großer Zahl mit dabei. Die Route führt traditionell vorbei an vielen Förderprojekten der NRW-Stiftung, die vom Sattel aus bestaunt werden können. Ob Naturschutzgebiet oder historisches Gebäude: Immer wieder radelt das Feld an Orten vorbei, die die NRW-Stiftung noch schöner gemacht hat. Dabei sind die Teilnehmenden mit leichtem Gepäck unterwegs, denn wer die gesamte Tour mitfährt, dessen Gepäck wird jeden Tag zur Unterkunft gebracht – es stehen unterschiedliche Übernachtungskategorien zur Verfügung.
Doch bevor irgendjemand ans Schlafen denkt, steht noch das Abendprogramm an. Das steht jedes Jahr im Zeichen der Musik. Stadtplätze oder Parks füllen sich rasch, wenn die WDR 4 Sommer Open Airs beginnen. Bühnenspektakel mit bekannten Bands, Sängerinnen und Sängern, zum Mittanzen und Mitfeiern, locken nicht nur Radfahrerinnen und Radfahrer in die Innenstädte. Die Veranstaltungen sind für alle offen, umsonst und draußen.
Die Planungen für die NRW-Radtour 2026 sind nahezu abgeschlossen, viele Anmeldungen sind schon eingegangen. Doch es gibt noch Tickets. In diesem Jahr führt die Tour durch das Münsterland. Start ist in Dülmen. Die erste Etappe führt am Donnerstag, 30. Juli über Lüdinghausen und Selm nach Lünen an der südlichen Grenze des Münsterlandes. Auf der zweiten Etappe geht es am Freitag, 31. Juli von Lünen über Nordkirchen bis Münster. Am dritten Tag am Samstag, 1. August, rollt die Radfahrgemeinschaft von Münster bis in die Kreisstadt Warendorf im östlichen Münsterland und von dort auf einer anderen Route wieder zurück nach Münster. Und am Sonntag, 2. August, fährt der Pulk über Havixbeck wieder nach Dülmen. Insgesamt liegen rund 210 Kilometer vor den Teilnehmenden.
210 Kilometer, auf denen nicht nur die Beinmuskeln der Radlerinnen und Radler wachsen dürften, sondern auch die Liebe zu NRW und das Gefühl, im Förderverein der NRW-Stiftung und bei der NRW-Radtour Teil einer großen Familie zu sein.
Tickets für Kurzentschlossene unter: www.nrw-radtour.de
Neuer Botschafter im Münsterland
Der Kreis Coesfeld hat einen neuen Regionalbotschafter: Michael Höhn ist hier ab sofort ehrenamtlich für die NRW-Stiftung und ihren Förderverein im Einsatz. In Nottuln-Darup erhielt er seine Ernennungsurkunde.


Die Verbindung zu den Themen der NRW-Stiftung liegt bei Michael Höhn auf der Hand. Beruflich beschäftigt er sich als Landschaftsplaner schon seit langem mit der Kulturlandschaft in Westfalen. „Der professionelle Hintergrund ist also gegeben“, sagt er mit einem Lächeln. Privates Interesse für Natur und Kultur auch – schon 2007 trat er gemeinsam mit seiner Frau Regina dem Förderverein der Stiftung bei. Nun, mehr als 19 Jahre später, übernimmt der 62-Jährige im Verein ein Ehrenamt: Er ist neuer Regionalbotschafter für den Kreis Coesfeld.
Bei einer Veranstaltung auf dem Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup erhielt er von Stefan Ast, Geschäftsführer der NRW-Stiftung und ihres Fördervereins, Mitte März die Ernennungsurkunde. „Unsere vier Kinder sind inzwischen alle erwachsen, so ergab sich bei meiner Frau und mir wieder mehr Zeit fürs Ehrenamt“, so Michael Höhn zu seiner Motivation, nicht mehr bloß „einfaches Mitglied“ im Förderverein sein zu wollen. „Sie ist im Sportverein aktiv und für mich hat sich vergangenen Sommer diese tolle Gelegenheit ergeben.“
Wie so oft war es der Zufall, der seine Finger im Spiel hatte. Das Paar nahm im Frühjahr 2025 an einer Exkursion des Fördervereins durch die Ems-Auen in Greven und Saerbeck teil – und die begleitete der Regionalbotschafter für den Kreis Steinfurt, Wilfried Rehfeld. „Wir kamen ins Gespräch, er schilderte mir seine Aufgaben und sagte, dass der Förderverein in einigen Regionen noch auf der Suche nach Ehrenamtlichen sei – da war ich angefixt“, erinnert sich Michael Höhn. Im Gespräch mit Geschäftsführer Stefan Ast drei Monate später wurde klar: Mit seiner Begeisterung für Natur, Heimat und Kultur passt Michael Höhn perfekt ins Regionalbotschafter-Team.
Zu seinen neuen Aufgaben zählt es, die Stiftungsarbeit tatkräftig zu unterstützen sowie Kontakte zu den Projektpartnern der Stiftung und den Mitgliedern des Fördervereins zu pflegen. Letzteres fällt Michael Höhn leicht, da er im Freundeskreis jetzt schon regelmäßig das Münsterland „erwandert“. „Rad- und Wandertouren für Mitglieder möchte ich daher in Zukunft auf jeden Fall anbieten.“
Im Kreis Coesfeld gibt es jede Menge Förderprojekte der NRW-Stiftung, die sich als Ziel eignen. Eines ist schon einmal der Veranstaltungsort seiner Vorstellung als Regionalbotschafter: Der Alte Hof Schoppmann in Darup ist ein Dorfmittelpunkt mit Café. Hier förderte die Stiftung die Einrichtung des Naturschutzzentrums Kreis Coesfeld, das unter anderem Räume im ehemaligen Torhaus nutzt. Von Fördermitteln der Stiftung profitierten unter anderem auch das Biologische Zentrum in Lüdinghausen, das Alte Zollhaus in Senden und der Longinusturm in Nottuln. An mehreren Stellen im Kreisgebiet hat die NRW-Stiftung zudem Flächen mit wertvollen Lebensräumen erworben, um dort die Natur zu schützen – etwa im Bereich der ehemaligen Tongrube Brink in Coesfeld oder in der Lippeaue in Olfen.























